von Fachmann » Dienstag 16. September 2014, 21:01
Ausbildung!
Schau auf die Lehrstellenbörsen diverser Institutionen. Dort siehst Du recht schnell, in welchen Berufen händeringend Nachwuchs gesucht wird.Das Ausbildungsjahr beginnt gerade erst. Da kannst Du noch gut einsteigen auch in den ausbildungsbegleitenden Schulbesuch.
Evtl kannst Du in dem abgebrochenen Berufszweig wieder anfangen. Oder hat Dir das Berufsbild gar nicht gefallen?
Aber bitte keine Tragträumerein wg. Polizei und so.
Bewerbungsverfahren dauern lange und Du wartest und wartest immer in Hoffnung, dass es doch noch klappt. Habe ich schon oft erlebt.
Falls Du sog. Migrationshintergrund hast, könnten Deine Chancen besser aussehen. Man sucht dort durchaus Leute, die Ihre Elternsprache und evtl auch deren Kulurkreis kennen. Die Polizei hat Einstellungsberater.
Das sollte aber Plan B sein, den Du neben einer bodenständigen Ausbildung parallel betreiben kannst.
Vom Studium würde ich Dir bei jetzigem Stand eher abraten. Auch wenn ich Deiner Schreibe entnehme, dass Du durchaus Fachhochschulreife/Abitur/Fachabitur o.ä. schaffen kannst. Aber auch das dauert und kostet letztlich Geld, da Du ja Ausgaben hast und nichts verdienst. Vor allem weißt Du ja offensichtlich nicht annähernd, welche Fachrichtung.
Nach einer Ausbildung, vorzugsweise im gewerblich-technischen Bereich, -dort sind momentan die Chancen sehr gut auch übernommen zu werden- kannst Du das immer noch machen.
Ingenieure zB. die in dem jeweiligen Bereich auch praktische Erfahrung haben, werden mit Handkuss genommen.
Aber auch eine eventuelle berufsbegleitene Weiterbildung zum Meister oder Techniker ist nicht zu verachten.
Bitte denke daran mit Deinem zukünftigen Ausbildungsbetrieb über eine Verkürzung der Ausbildungszeit zu reden. Ab einem Lebensalter von 21 Jahren kann um bis zu einem Jahr verkürzt werden. D.h statt drei nur noch zwei Jahre Lehrzeit Metallberufe 2 !/2 statt 3 1/2 Jahre). Und wenn Du wirklich gut bist, kommt sogar eine vorzeitige Zulassung zur Abschlusprüfung in Betracht. Dann würdest Du in bereits anderthalb Jahren Facharbeiterlohn verdienen. Und das sind regelmäßig mehr als tausend Euro
Wie ich Dich mir vorstelle: sportlich, drahtig,kräftig; würde ich durchaus auch an einen Bauberuf denken. Dort gibt es schon im ersten Lehrjahr sehr gute Vergütungen.
Auch die Tarife für Ausgelernte sind mehr als ordentlich. Als gut ausgebildete Fachkraft brauchst Du auch keine Sorge haben vor der immer mehr zunehmenden Konkurrenz aus dem Osten Europas.
Ach ja: Privatinsolvenz sieht ja auf den ersten Blick recht verlockend aus. (Tip am Rande: in Frankreich beträgt die sog. Wohlverhaltensphase nur drei Jahre)
Aber Du willst doch später mal Familie gründen, vielleicht Kredit aufnehmen, für Auto, Wohnung/Haus Möbel o.ä. Glaube nicht, dass Dir die Banken dann nochmal vertrauen werden.
Eventuell kanst Du mit Deinen Gläubigern auch einen Zahlungsplan/Stundung vereinbaren.
Wichtig hierfür ist aber, dass Du konkrete Zahlen/Einkünfte auf den Tisch legen kannst; möglicht unter Vorlage eines Ausbildungsvertrages.
Bei einem ersten, sehr wichtigen Schritt, bist Du jedenfalls schon angelangt: nicht mehr nur lamentieren sondern etwas unternehmen.
Ein regelmäßiger Job würde mit Sicherheit auch Deine seelische Verfassung stabilisieren.
Übrigens: viele Mädels stehen durchaus auf die (natürlich) braungebrannten Männer vom Bau. Dann musst Du auch nicht mehr über einen Einsatz in der Filmbranche nachdenken.
Ausbildung!
Schau auf die Lehrstellenbörsen diverser Institutionen. Dort siehst Du recht schnell, in welchen Berufen händeringend Nachwuchs gesucht wird.Das Ausbildungsjahr beginnt gerade erst. Da kannst Du noch gut einsteigen auch in den ausbildungsbegleitenden Schulbesuch.
Evtl kannst Du in dem abgebrochenen Berufszweig wieder anfangen. Oder hat Dir das Berufsbild gar nicht gefallen?
Aber bitte keine Tragträumerein wg. Polizei und so.
Bewerbungsverfahren dauern lange und Du wartest und wartest immer in Hoffnung, dass es doch noch klappt. Habe ich schon oft erlebt.
Falls Du sog. Migrationshintergrund hast, könnten Deine Chancen besser aussehen. Man sucht dort durchaus Leute, die Ihre Elternsprache und evtl auch deren Kulurkreis kennen. Die Polizei hat Einstellungsberater.
Das sollte aber Plan B sein, den Du neben einer bodenständigen Ausbildung parallel betreiben kannst.
Vom Studium würde ich Dir bei jetzigem Stand eher abraten. Auch wenn ich Deiner Schreibe entnehme, dass Du durchaus Fachhochschulreife/Abitur/Fachabitur o.ä. schaffen kannst. Aber auch das dauert und kostet letztlich Geld, da Du ja Ausgaben hast und nichts verdienst. Vor allem weißt Du ja offensichtlich nicht annähernd, welche Fachrichtung.
Nach einer Ausbildung, vorzugsweise im gewerblich-technischen Bereich, -dort sind momentan die Chancen sehr gut auch übernommen zu werden- kannst Du das immer noch machen.
Ingenieure zB. die in dem jeweiligen Bereich auch praktische Erfahrung haben, werden mit Handkuss genommen.
Aber auch eine eventuelle berufsbegleitene Weiterbildung zum Meister oder Techniker ist nicht zu verachten.
Bitte denke daran mit Deinem zukünftigen Ausbildungsbetrieb über eine Verkürzung der Ausbildungszeit zu reden. Ab einem Lebensalter von 21 Jahren kann um bis zu einem Jahr verkürzt werden. D.h statt drei nur noch zwei Jahre Lehrzeit Metallberufe 2 !/2 statt 3 1/2 Jahre). Und wenn Du wirklich gut bist, kommt sogar eine vorzeitige Zulassung zur Abschlusprüfung in Betracht. Dann würdest Du in bereits anderthalb Jahren Facharbeiterlohn verdienen. Und das sind regelmäßig mehr als tausend Euro
Wie ich Dich mir vorstelle: sportlich, drahtig,kräftig; würde ich durchaus auch an einen Bauberuf denken. Dort gibt es schon im ersten Lehrjahr sehr gute Vergütungen.
Auch die Tarife für Ausgelernte sind mehr als ordentlich. Als gut ausgebildete Fachkraft brauchst Du auch keine Sorge haben vor der immer mehr zunehmenden Konkurrenz aus dem Osten Europas.
Ach ja: Privatinsolvenz sieht ja auf den ersten Blick recht verlockend aus. (Tip am Rande: in Frankreich beträgt die sog. Wohlverhaltensphase nur drei Jahre)
Aber Du willst doch später mal Familie gründen, vielleicht Kredit aufnehmen, für Auto, Wohnung/Haus Möbel o.ä. Glaube nicht, dass Dir die Banken dann nochmal vertrauen werden.
Eventuell kanst Du mit Deinen Gläubigern auch einen Zahlungsplan/Stundung vereinbaren.
Wichtig hierfür ist aber, dass Du konkrete Zahlen/Einkünfte auf den Tisch legen kannst; möglicht unter Vorlage eines Ausbildungsvertrages.
Bei einem ersten, sehr wichtigen Schritt, bist Du jedenfalls schon angelangt: nicht mehr nur lamentieren sondern etwas unternehmen.
Ein regelmäßiger Job würde mit Sicherheit auch Deine seelische Verfassung stabilisieren.
Übrigens: viele Mädels stehen durchaus auf die (natürlich) braungebrannten Männer vom Bau. Dann musst Du auch nicht mehr über einen Einsatz in der Filmbranche nachdenken.