Lange Refraktärzeit / Hat jemand Erfahrung mit Prolaktinhemmern?
Verfasst: Montag 19. Oktober 2026, 16:40
Hallo zusammen,
ich muss mich hier mal mit einem Problem an die Runde wenden, das mich seit vielen Jahren belastet: die Refraktärzeit.
Wenn der Schuss durch ist, ist bei mir oft für 6-12 Stunden komplett der Ofen aus. Da läuft rein gar nichts mehr mit einer zweiten Runde, egal wie heiß die Situation ist oder wie gut die Partnerin. Bin zum Glück kein Schnellspritzer und komme an guten Tagen problemlos auf 20-60 Minuten reine und oft harte Penetrationszeit, aber trotzdem bin ich mit der nötigen Erholungszeit bis zur nächsten Nummer mehr als unzufrieden. PDE5-Hemmer (nehme ich ohnehin wegen ED) verändern daran logischerweise gar nichts, weil das Problem woanders liegt. Klar, bei neuer Partnerin geht es in der Anfangsphase auch 5-6x täglich, aber nach wenigen Wochen wenn die erste Aufregung vorbei ist, lande ich irgendwann unweigerlich wieder bei vielen Stunden benötigter Pause. An mangelnder Libido liegt es nicht, ich habe eigentlich immer Lust auf Sex und mache es mit meiner Frau selbst nach mehreren Jahren Ehe noch nahezu täglich. Aber mehr wie 1x ist selten drin.
Habe mich jetzt ein bisschen eingelesen und bin auf den hormonellen Faktor gestoßen: Das Hormon Prolaktin schießt nach dem Orgasmus ja steil nach oben und sorgt für diesen harten biologischen Shutdown.
Deshalb überlege ich, das Thema demnächst mal beim Urologen anzusprechen und mich über medikamentöse Ansätze schlau zu machen – konkret geht es um Dopaminagonisten bzw. Prolaktinhemmer (wie z.B. Cabergolin), die den Spiegel nach unten drücken sollen, um die Regenerationsphase zu verkürzen.
Gibt es hier jemanden im Forum, der dazu schon Erfahrungen hat? Hat das schon mal jemand ausprobiert, bringt das im Alltag wirklich was oder ist das den Hormon-Aufwand am Ende nicht wert? Nebenwirkungen sollen bei hochdosierter Dauereinnahme nicht ohne sein, ich würde das daher eher als seltenen "Joker" benutzen.
Bin für jeden Input der in die pharmazeutische Richtung geht extrem dankbar!
ich muss mich hier mal mit einem Problem an die Runde wenden, das mich seit vielen Jahren belastet: die Refraktärzeit.
Wenn der Schuss durch ist, ist bei mir oft für 6-12 Stunden komplett der Ofen aus. Da läuft rein gar nichts mehr mit einer zweiten Runde, egal wie heiß die Situation ist oder wie gut die Partnerin. Bin zum Glück kein Schnellspritzer und komme an guten Tagen problemlos auf 20-60 Minuten reine und oft harte Penetrationszeit, aber trotzdem bin ich mit der nötigen Erholungszeit bis zur nächsten Nummer mehr als unzufrieden. PDE5-Hemmer (nehme ich ohnehin wegen ED) verändern daran logischerweise gar nichts, weil das Problem woanders liegt. Klar, bei neuer Partnerin geht es in der Anfangsphase auch 5-6x täglich, aber nach wenigen Wochen wenn die erste Aufregung vorbei ist, lande ich irgendwann unweigerlich wieder bei vielen Stunden benötigter Pause. An mangelnder Libido liegt es nicht, ich habe eigentlich immer Lust auf Sex und mache es mit meiner Frau selbst nach mehreren Jahren Ehe noch nahezu täglich. Aber mehr wie 1x ist selten drin.
Habe mich jetzt ein bisschen eingelesen und bin auf den hormonellen Faktor gestoßen: Das Hormon Prolaktin schießt nach dem Orgasmus ja steil nach oben und sorgt für diesen harten biologischen Shutdown.
Deshalb überlege ich, das Thema demnächst mal beim Urologen anzusprechen und mich über medikamentöse Ansätze schlau zu machen – konkret geht es um Dopaminagonisten bzw. Prolaktinhemmer (wie z.B. Cabergolin), die den Spiegel nach unten drücken sollen, um die Regenerationsphase zu verkürzen.
Gibt es hier jemanden im Forum, der dazu schon Erfahrungen hat? Hat das schon mal jemand ausprobiert, bringt das im Alltag wirklich was oder ist das den Hormon-Aufwand am Ende nicht wert? Nebenwirkungen sollen bei hochdosierter Dauereinnahme nicht ohne sein, ich würde das daher eher als seltenen "Joker" benutzen.
Bin für jeden Input der in die pharmazeutische Richtung geht extrem dankbar!